RISSE UND BRÜCHE

Spannstähle können durch äußere Einwirkungen (Tausalze) oder herstellungsbedingt (Spannungsrisskorrosion) reißen.

ZIELE DER SPANNSTAHLBRUCHORTUNG

Mit der Spannstahlbruchortung werden zerstörungsfrei Brüche und Risse von Spannstählen innerhalb von Betonkonstruktionen sowohl im sofortigen Verbund (Fertigteile) als auch in verpressten Hüllrohren lokalisiert.

VORTEILE DES VERFAHRENS

- Lokalisieren des Spanngliedverlaufs mit z.B. Georadar ist nicht erforderlich
- Durch bildgebende Ergebnisdarstellung sofortige Fehlstellenerkennung


Remanenzmagnetismus-Verfahren


1 MAGNETISIERUNG DER SPANNSTÄHLE

Für eine hohe Qualität der Messdaten werden die Spannstähle bis zur Remanenz aufmagnetisiert.


2 MESSDATENAUSWERTUNG

Mit einer speziellen Messsoftware wird unmittelbar nach der Messung eine erste Einschätzung des Zustands der Spannglieder möglich.


3 BERICHT / GUTACHTEN

Die Messdaten werden zusätzlich auf Feinheiten analytisch untersucht und im Bericht / Gutachten mit Erläuterungen dargestellt.

 

Typische zerstörungsfrei untersuchte Bauwerke

Dachkonstruktionen
Dachkonstruktionen
Brückenkonstruktionen Querspannglieder in Brückentafeln
Brückenkonstruktionen
Querspannglieder in Brückentafeln
Brückenkonstruktionen Spannglieder in Brückenträgern
Brückenkonstruktionen
Spannglieder in Brückenträgern
Deckenkonstruktionen Geschossdecken von Parkdecks
Deckenkonstruktionen
Geschossdecken von Parkdecks
Tankbehälter
Tankbehälter

 

Publikationen

  • Infobroschüre zum RM-Verfahren
  • Infobrochure of RM-method
  • Flyer zum Remanenzmagnetismus Verfahren
  • Bernd Hillemeier: Das Erkennen von Spanndrahtbrüchen an einbetonierten Spannstählen. Vorträge Betontag, Deutscher Beton-Verein e. V, Wiesbaden, 1993.
  • Bernd Hillemeier: Assessment of Structural Stability of Prestressed Concrete by Non-Destructive Detection of Steel Fractures. Proceedings Vol. 1 of the International Symposium Non-Destructive Testing in Civil Engineering (NDT-CE), Deutsche Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung e. V., S. 23–29, 1995.







Leistung

  • Radarmessung zur Beurteilung der Tragstruktur von Betonbauwerken
  • Thermografie, um Putzablösungen und Fehlstellen in Beton zu lokalisieren oder um ehemalige Türen oder Mauerwerksfugen unter Putz aufzuspüren.
  • Ultraschall, um Abmessungen bei Betonbauteilen oder auch Verdichtungsmängel zu ermitteln.
  • Radar und induktive Methoden zur Bewehrungsortung
  • Zerstörungsfreie Prüfung weitere Infos

Nutzen

  • Planungssicherheit herstellen, so dass auch bei nicht mehr vorhandenen Bauplänen belastbare Daten aus den Untersuchungen gewonnen werden
  • Unterstützung der Einhaltung von Zeitplänen
  • Sichere Restnutzung des Bauwerks, damit auch bei einer geplanten Umnutzung die Tragreserven sicher ermittelt werden
  • Kostenersparnis durch genaue Untersuchungen, d.h. punktuelle Sanierung an Stelle von Austausch
  • Markierung der Ergebnisse am Bauwerk, d. h. für Beteiligte sind Ergebnisse (z. B. Lage von Bewehrung vor Bohrkernenentnahme) eindeutig zuzuordnen.
  • Vorrangiges Ziel: Schnelle Auswertung für erste Aussagen an Ort und Stelle während der Messung







  • Entwicklung spezieller Betonrezepturen für Extrembeanspruchungen durch Säuren, Laugen, Sulfate und Chloride (Abwassersysteme, Kühltürme, Schächte, Behälter, Silos)
  • Extremschutz mit Dünnglasbeschichtung
  • Rissfreie Betone hinsichtlich Temperaturwechsel und Schwindverhalten.






  • Planung, Durchführung, Ausführung und Beratung von Bauprojekten zur Sicherstellung der Qualität (QS-Handbuch, QS-Plan).
  • Grundlagenermittlung technischer und wirtschaftlicher Grundsatzfragen
  • Erstellung Planungskonzept
  • Abnahme der Bauleistungen an der Planung und Objektüberwachung fachlich Beteiligter unter Feststellung von Mängeln